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Active Directory, Gruppenrichtlinien
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Azure, Mirosoft 365
Als MCT hatte ich die Gelegenheit bereits die Anfänge der Microsoft Cloud zu begleiten. Die Entwicklung in diesen Anfangszeiten war unglaublich dynamisch und durchaus nach dem Prinzip Versuch und Irrtum unterwegs. Die Administratoren haben dieses Angebot damals auch nicht selten mit einer großen Skepsis betrachtet.
Manchmal auch durchaus zu Recht, was bei so einem komplett neuen Ansatz ja auch irgendwo nachvollziehbar ist.
Inzwischen sind die Azure- und Microsoft 365 Produkte sehr ausgereift und auch das Kurs-Angebot seitens Microsoft ist mehr als adäquat. Daran hat auch die Corona-Pandemie ihren Anteil, durch den plötzlichen Zwang zu Online-Trainings stand in kurzer Zeit ein hervorragendes Angebot an den zwingend notwendigen Online-Labs zur Verfügung.
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Exchange
Als "Microsoft System Engineer Messaging" gehörten Mailserver schon früh zu meinen Lieblingsthemen in Seminaren, die ersten Jahre auch mit Produkten wie Lotus Notes/Domino, Tobit David oder Postfix unter Linux.
Exchange hat sich hier völlig zurecht weltweit durchgesetzt, auch weil Microsoft so mutig war hier viel Neues und Innovatives auszuprobieren. Gleichzeitig war man sich dort aber nicht zu schade, "alte Zöpfe" konsequent abzuschneiden.
Spätestens mit der Version 2013 hat Exchange einen sehr hohen Reifegrad erreicht. Trotzdem darf man nicht unterschätzen dass es ein sehr komplexes Produkt ist aus Dutzenden von Diensten und enger Integration ins AD und den Webserver IIS.
Deshalb alleine schon, sowie aus der Notwendigkeit heraus zur regelmäßigen Migration auf eine neue Version, Einspielung von Kumulativen Updates (nicht selten mit Schema Änderungen im AD) und der Koexistenz mit Exchange Online sollte ein regelmäßiges Wissens-Update der Administratoren und der Entscheider alle paar Jahre Pflicht sein.
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Powershell
"Schon wieder so was Neues das kein Mensch braucht..." schoss es mir damals durch den Kopf bei meiner ersten Konfrontation mit der neuen Kommandoshell unter dem (zurecht etwas ungeliebten) Exchange 2007. Angehalten hat das nicht lange, schnell kam mir jede Software sehr unvollständig vor, sollte sie noch nicht mit der Powershell arbeiten können. Auch viele Fremdhersteller sind vermutlich aus ähnlichen Gründen schon sehr früh auf diesen Zug aufgesprungen.
Deshalb habe ich mich bereits von Anfang an sehr intensiv mit diesem innovativen Produkt beschäftigt, zu diesen Anfangszeiten unter der Version 1.0 mit gerade einmal rund hundert CMDLets. Heute hat jeder Windows Rechner in der Grundversion rund hundert Module und weit über tausend Kommandos. In der Microsoft Cloud tummeln sich derzeit alleine rund 10.000 Module, die meisten davon mit Dutzenden Kommandos.
Mindestens einen Basiskurs in Powershell sollte jeder Administrator in seinem Leben besucht haben, um in dieser Vielfalt zu entdecken, was das für ein genialer Werkzeugkasten das ist und wie einfach man damit arbeiten kann, wenn man das Prinzip verstanden hat. All dies ist möglich ohne Programmierkenntnisse, was ja die ursprüngliche Absicht von Microsoft damals war, als sie Mitte der Nuller Jahre einigen Unix-Programmierern dies zur Aufgabe machten.
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SQL Server
SQL Seminare halte ich seit der Version 2000 regelmäßig, was dann irgendwann mündete in einer Zertifizierung zum MCSA SQL. Anfangs mit Schwerpunkt auf der Administration, die ja auch nicht ganz trivial ist bei einer relationalen Datenbank, nicht zuletzt durch die vielen neuen Features und Möglichkeiten zur Redundanz, sowie die vielschichtige und deshalb zwangsläufig nicht ganz unkomplizierte Sicherheitsstruktur.
Die vielen neuen Versionen in kurzen Abständen und der massiv gesteigerte Umfang sorgte dann letztlich dafür, dass man die Administration und Bereitstellung von SQL irgendwann getrennt behandelte, und spannende Themen wie Replikation oder Redundanz (Spiegelung, Logshipping, Always On) ganz oder zumindest teilweise weggelassen hat in den Admin-Kursen.
Heute macht ein großer Teil meiner Kurse das Thema TSQL-Scripting, Datenbank-Entwicklung und SQL in Azure aus. Es gab bis zum Reset der offiziellen MOC-Kurse 2022 ganz exzellente Trainings von Microsoft zu diesem Thema, mit hunderten tollen Scripts und Beispielen.
Ein Teil davon hat es deshalb zurecht geschafft auch heute noch im offiziellen Seminar-Angebot unter neuem Namen und in Verbindung mit der Cloud aufzutauchen, ebenso wie die klassischen MOC-Kurse zu Thema Administration und Bereitstellung.
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Windows Server und Client
Als "Microsoft Certified System Engineer" für Windows Server war es eine sehr spannende Reise die Entwicklung von Windows NT seit der Version 3.51 zu begleiten. Entsprechend groß war lange Zeit auch das Kurs-Angebot von Microsoft sowie die Nachfrage der Anwender und Administratoren.
Heute sind nicht nur der Client sondern auch die Server-Version weitgehend ausentwickelt, mit einem hohen Reifegrad. Natürlich wird es auch zukünftig immer wieder neue Versionen geben, und nicht nur der Nachwuchs in der IT tut sicher auch gut daran sich hin und wieder ein "Update" zu gönnen.
Während es in der Vergangenheit eine Vielzahl an Seminaren gab, manchmal nach Schwierigkeitsgrad gestuft, ein ander mal nach Themenschwerpunkt, wurde in den letzten Jahren das Kursangebot gestrafft und komprimiert mit zunehmendem Schwerpunkt auf die Cloud.
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Spezielle Dienste
Die Nachfrage nach Vertiefung spezieller Windows Server Rollen bzw. Features wie Webserver IIS, Remotedesktop Services (lange Zeit Terminalserver), Zertifikatsdienste (PKI), Hyper-V, System Center Derivate, Automatisierte Bereitstellung, Windows Update Server (WSUS)..., um nur die wichtigsten zu nennen, war lange Zeit ungebrochen.
Zu vielen dieser Themen gab es in der Vergangenheit sogar spezielle MOC-Kurse, die dann aber oft im Laufe der Zeit in den "klassischen" Server MOC-Kursen aufgegangen sind. Deshalb genügen da in der Regel auch zwei bis maximal drei Tage Seminardauer vollkommen.
Ich stehe nach voriger Absprache gerne zur Verfügung, wenn jemand sein Know How zu so einem dedizierten Thema im Windows Server Umfeld vertiefen möchte.
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Linux
Das starke Interesse an Linux bereits in den späten Neunzigern führte dazu dass Trainings zu diesem Thema sehr stark nachgefragt waren. Damals war SuSe sehr stark im deutschsprachigen Raum, natürlich auch Redhat bei Organisationen mit eher internationaler Ausrichtung. Später dann auch neue Distributionen wie Debian oder heute überwiegend Ubuntu.
Technisch und im Handling waren die Unterschiede früher sehr groß im Vergleich zu Windows, das hat sich inzwischen aber sehr stark angeglichen. Nicht zuletzt dadurch dass Microsoft viele Neuerungen aus Linux/Unix sehr schnell übernommen hat, manchmal auch mit anderem Namen und etwas variiert. Nicht nur in Azure ist Linux ein fester Bestandteil des Angebots, hier gab es bei Microsoft in den letzten Jahren einen kompletten Paradimenwechsel hin zu Linux.
In den Rechenzentren ist Linux heute bereits nicht mehr wegzudenken, aber der Abstand zu Windows ist immer noch vorhanden. Möglicherweise kann sich das zukünftig ändern, wenn bei Organisationen die Neigung hin zur Cloud seitens der großen Software-Hersteller nicht uneingeschränkt auf Gegenliebe stößt.
Wer bin ich
Als Kind der 60er wurde ich in meinem Ingenieurstudium an der Uni Karlsruhe zwangsläufig konfrontiert mit den Absonderlichkeiten der IT-Anfänge wie Lochkarten-Eingabe, stundenlangem Warten auf Ausdrucke,
Reservierung der begehrten Konsolenplätze auf die wenigen freien Abendstunden, oder seltsamen Programmiersprachen wie APL die mit Eingabe einiger Sonderzeichen komplexe Algorythmen erzeugte.
Der aufkommende PC-Boom der 90er Jahre ließ die berechtigte Hoffnung zu, dass das nicht ewig so bleiben wird, so daß ich schon früh berufliche Erfahrungen machte in einem Softwarehaus und danach in einem renommierten Siemens-Partner Systemhaus.
Nach meinem Schritt in die Selbständigkeit zum neuen Millenium lag mein Schwerpunkt schon sehr früh auf einer Tätigkeit als Dozent, auch recht früh mit Microsoft Goldkante als Microsoft Certified Trainer.
Anfangs auch häufig mit Themen wie Lotus Domino und dem stark aufkommenden Linux, doch durch die vielen neuen Produkte und Dienste von Microsoft irgendwann ausschließlich mit Konzentration auf die Microsoft Serverwelt.
Bis heute habe ich in diesem Bereich weit über 600 Seminare gehalten, natürlich auch schon früh die Anfänge der Cloud-Entwicklung begleitet und von Office (bzw. Microsoft) 365.
Wenn es zeitlich möglich ist natürlich auch Beratung und Support, sowie Unterstützung bei der Automatisierung von Organisationen in privatem und öffentlichem Sektor.
Schulungsangebot
Active Directory ist heute nicht mehr wegzudenken aus den Unternehmen und Organisationen seit seinen Anfängen mit Windows 2000.
Damals traf es auf den etablierten Platzhirsch von Novell mit Netware NDS und konnte sich aus verschiedenen Gründen sehr schnell durchsetzen.
Die damit verbundenen Gruppenrichtlinien (die mit Gruppen anders als der Namen vermuten lässt gar nichts zu tun haben) waren ein riesiger Fortschritt was Zentralisierung
und Erzwingung der eigenen Organisations-Richtlinien und Sicherheitsanforderungen betrifft.
Microsoft hat damals mit den Erfahrungen der optionalen Policies unter NT 4.0 einen klug durchdachten Werkzeugkasten geschaffen, der heute der Quasi-Standard ist.
Beratung, Automatisierung, Support
Geht es um neue anstehende Projekte, Migrationen auf eine neue Version oder in die Cloud, Automatisierungsaufgaben per Script, Entrümpelung und Optimierung des existierenden Verzeichnisses, oder einfach kurzfristige Unterstützung wegen Personalmangels stehe ich mit meiner Erfahrung und meinem Fachwissen gerne zur Seite.
Die (unter der Haube) massiv zugenommene Komplexität in der IT, Sicherheitsbedrohungen, Integration mit der Cloud, zunehmender Mangel an Fachkräften, Zeitmangel, unzählige historisch gewachsene Altlasten oder nur Absonderlichkeiten, rechtfertigen nicht nur hier und heute sondern noch mehr in der Zukunft einen großen Bedarf an Unterstützung.
Der erste Schritt ist erst einmal die Schwachstellen zu entdecken. Ein Powershell-Einzeiler fördert nicht selten hunderte AD-Policies oder tausende Gruppen zutage, wo ein Bruchteil davon genügen würde. Mit dem Ergebnis dass niemand mehr dies auch nur annähernd überblicken kann.
Nicht selten sieht man auch Designfehler, zum Beispiel wenn man die teuerste SAN-Lösung als Storage anschafft um dann inkonsistente Exchange-Datenbanken zu bekommen, was mit lokalen Lösungen, wie schon lange von Microsoft propagiert, nicht passiert wäre.
Man könnte diese Liste lange fortsetzen, um zu verdeutlichen dass ein neutraler und unabhängiger Blick von außen oft viel Geld und Nerven sparen kann.